Bei schönstem Sonnenschein, aber eiskalter Luft, erklimmen wir die Höhe über der Nahe.

Sehr steil geht es hier hinauf, wie so oft im Nahetal. Es kostet Kraft, nach oben zu kommen.

Unten ist es von der Nacht noch stark gefroren, aber die aufgehende Sonne lässt den Reif Zentimeter um Zentimeter wegtauen, je höher sie steigt.

Eine neugierige Kohlmeise

In der Sonne spürt man, das ein ganz leichter Hauch von Frühling in der Luft liegt. Die Vögel sind schon ganz aufgeregt um uns herum am zwitschern und herumfliegen.

Die Eisenbahnbrücke bei Kronweiler

Als wir auf dem höchsten Punkt ankommen, genießen wir den Ausblick. Es ist einfach schön hier oben. Der Aufstieg lohnt sich immer wieder. Man fühlt sich frei und ohne Probleme. Manchmal braucht man das um abzuschalten vom Alltag. So wie heute. Man vergisst alles und ist mit allen Sinnen in der Natur – im Hier und Jetzt – und zwar nur hier – zeitlos – zumindest kurz… An der Sonne.

Aber irgendwann müssen wir wieder hinunter.

Durch enge Bachtäler, die schnell zur Nahe fließen, steigen wir wieder hinab. In die dunklen, engen Täler kommt die Sonne nur sehr spät oder gar nicht, wenn sie so tief steht. Hier kann sich das Eis vom Winter noch lange am Rand der Bäche halten, bis es endgültig schmilzt und auch die schönsten Formen wieder verschwinden.

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